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„ Die WKO soll ihre Rücklagen auflösen“

So einen Unfug erzählen nur jene Parteien und Orga­ni­sa­tionen, die Ihre unbe­queme, weil finan­ziell von der Politik unab­hän­gige Inter­es­sen­ver­tre­tung aus dem Weg räumen wollen. Fast zwei Drittel der rund zwei Milli­arden Euro an „Rück­lagen“ entfallen auf Anla­ge­ver­mögen – etwa in Form von Bürogeb.uden der Bundes- und Landes­kam­mern, der Bezirks­stellen, der Außen­wirt­schafts­Center sowie auf die Bildungs­ein­rich­tungen der Wirt­schafts­för­de­rungs­in­sti­tute (WIFI), der Tech­nik­zen­tren und Lehr­werk­stätten. Weitere Rück­lagen liegen in den recht­lich selbst­stän­digen Fach­or­ga­ni­sa­tionen. Der Rest von 780 Mio. Euro setzt sich wie folgt zusammen:

• Ausgleichs­rück­lagen (301 Mio. Euro): Sie sollen laut Haus­halts­ord­nung den Personal- und Sach­auf­wand für ein Jahr abde­cken, damit die Wirt­schafts­kammer auch in Krisen­zeiten für ihre Mitglieder hand­lungs­fähig bleibt. Die WK Kärnten liegt hier beispiels­weise nur bei rund 78 Prozent – mit sinkender Tendenz.

• Zweck­ge­wid­mete Rück­lagen (479 Mio. Euro): Sie ermög­li­chen mehr­jäh­rige Inves­ti­tionen, etwa in WIFI-Stand­orte, Test­center, Außen­wirt­schafts­Center, Bildungs­pro­gramme oder Förder­maß­nahmen für inter­na­tional ausge­rich­tete Unter­nehmen.

KommR Ing. Mag. Elisa­beth Rothmüller-Jannach