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Fake News

13 populäre Irrtümerüber die Wirtschafts­kammer

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Geschätzte Unter­neh­merin, werter Unter­nehmer,

seit mehr als zehn Jahren darf ich Präsi­dent der WK Kärnten sein und bin doch immer wieder erstaunt, welchen Unsinn – auf neudeutsch „Fake News“ – man über die Wirt­schafts­kammer zu hören bekommt. Dabei gelingt es uns mit guten Argu­menten, konse­quentem Lobbying und viel Einsatz immer wieder, die Rahmen­be­din­gungen für erfolg­rei­ches Wirt­schaften zu verbes­sern – damit Unternehmer:in sein wieder Freude macht.

Einige beson­ders beliebte „Fake News“ über die Wirt­schafts­kammer, ihre Funk­tio­näre und Mitar­beiter haben wir hier zusam­men­ge­tragen und rich­tig­ge­stellt. Viel Vergnügen!

Jürgen Mandl, MBA
Präsi­dent der Wirt­schafts­kammer
Kärnten und Unter­nehmer wie Sie

„Die Wirt­schafts­kammer bringt mir eh nix.“Pfeil zur Antwort

Ihre Mitbe­werber sehen das offenbar anders. Die WK Kärnten berät ihre Mitglieds­be­triebe nach­weis­lich mehr als 50.000 Mal im Jahr – von A wie Arbeits­recht bis Z wie Zoll­for­ma­li­täten. Unser Angebot reicht von der flinken Tele­fon­aus­kunft über das klas­si­sche Bera­tungs­ge­spräch – gerne auch online – bis zur mehr­mo­na­tigen Unter­neh­mens­hilfe in Krisen­si­tua­tionen. Viele andere Vorteile der Wirt­schafts­kammer genießen Sie übri­gens unbe­wusst: Ob Sie als EPU von der besseren sozialen Absi­che­rung und Steu­er­pau­scha­lie­rung, als Kleinst­un­ter­nehmer von maßge­schnei­derten Förde­rungen, als Mittel­ständler von der Entbü­ro­kra­ti­sie­rung oder als Grenz­gänger von der Export­of­fen­sive profi­tieren – das alles hat Ihre Wirt­schafts­kammer für Sie gefor­dert, verhan­delt und umge­setzt. Oder glauben Sie, das wäre der Politik selbst einge­fallen?

„Ohne die Wirt­schafts­kammer wäre meine unter­neh­me­ri­sche Lauf­bahn in dieser Form nicht möglich gewesen.“KommR Robert Kanduth

GREE­Non­eTEC Solar­in­dus­trie GmbH, Obmann-Stv. der Sparte Indus­trie

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„Die Zwangs­mit­glied­schaft ist nicht mehr zeit­gemäß.“Pfeil zur Antwort

Ohne die soli­da­ri­sche Betei­li­gung aller Unter­nehmen, unab­hängig von Branche, Größe oder Rechts­form, über­nehmen Politik und Verwal­tung jene Aufgaben, die derzeit per Gesetz an die Wirt­schafts­kammer und damit den Unter­neh­me­rinnen und Unter­neh­mern zur Selbst­ver­wal­tung über­tragen sind: Inter­es­sen­aus­gleich, Geset­zes­be­gut­ach­tungen, Gutachter- und Vorschlags­tä­tig­keiten an staat­liche Einrich­tungen, Entsen­dungen von Unter­neh­mern in wich­tige staat­liche Insti­tu­tionen (wie z. B. Sozi­al­ver­si­che­rungs­träger, Gerichte, AMS, Wirt­schafts­för­de­rung usw.), die beruf­liche Weiter­bil­dung, Lehr­ver­träge, Lehrlings‑, Unter­nehmer- und Meis­ter­prü­fungen, Außen­wirt­schafts­Cen­tern, Grün­der­be­ra­tung usw. Alle diese Aufgaben erle­digt dann nicht mehr Ihre Wirt­schafts­kammer, sondern der Staat. Oder auch nicht. Wollen Sie das?

„Ich glaube keines­wegs, dass der Staat die Aufgaben besser versteht oder erfüllt als die Unter­nehmer in ihrer Wirt­schafts­kammer.“Peter Storfer

Knus­per­stube, Obmann der Sparte Gewerbe und Hand­werk

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„Die Wirt­schafts­kammer funk­tio­niert auch auf frei­wil­liger Basis.“Pfeil zur Antwort

Nein, tut sie nicht. Die wenigen großen Umla­gen­zahler würden ihre Kammer­bei­träge lieber heute als morgen in eigene Indus­trie- und Konzern­ver­bände stecken. Und die vielen Kleinen würden ohne eine starke Stimme, ohne Vertre­tung und ohne Service dastehen. Denn nur die Beiträge der Großen ermög­li­chen die Finan­zie­rung vieler Leis­tungen für die Kleinen.

Dafür verschafft uns die demo­kra­ti­sche Kraft der vielen Kleinen die starke Stimme und den Einfluss auch für die Großen. Und nur gemeinsam stellen wir sicher, dass alle, die von den viel­fäl­tigen Erfolgen unserer Arbeit profi­tieren, auch dazu beitragen. Also: Ohne Pflicht­mit­glied­schaft keine Kammer, keine Unter­neh­mer­lobby und kein Service für Sie. Wer Ihnen etwas anderes einreden will, steht nicht auf Ihrer Seite.

„Die Wirt­schafts­kammer sorgt für eine gerechte Teil­habe aller Unter­nehmer an der wirt­schaft­li­chen Entwick­lung. Wenn es sie nicht gäbe, müsste man sie erfinden.“Franz Ahm

COBIS Vermö­gens­be­ra­tung und Versi­che­rungs­makler GmbH, Obmann der Bezirks­stelle Klagen­furt-Stadt

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„Die Kammer verplem­pert die Zwangs­bei­träge.“Pfeil zur Antwort

Niemals. Die Wirt­schafts­kammer ist eine zeit­gemäß geführte Lobbying- und Service­or­ga­ni­sa­tion, die durch den opti­malen Einsatz Ihrer Mitglieds­bei­träge ihre Unab­hän­gig­keit von der Politik bewahrt hat.

Nicht zuletzt deshalb hat sich Ihre Wirt­schafts­kam­mer­or­ga­ni­sa­tion mehreren grund­le­genden Reformen unter­zogen und erbringt heute im Vergleich zu früher ein Drittel mehr an Leis­tungen für eine stark gestie­gene Zahl an Mitglie­dern bei 30 Prozent gerin­geren Beiträgen. Allein in Kärnten haben wir seit der Jahr­tau­send­wende 60 Millionen Euro in Bildungs­ein­rich­tungen wie das WIFI, das Test- und Ausbil­dungs­zen­trum (TAZ), das neue Test­center Carin­thia (TCC), das Tech­nik­zen­trum, den Lehr­bauhof, die Frisör‑, Dachdecker‑, Flei­scher- und andere Lehr­werk­stätten mit modernster Ausstat­tung auch in den Bezirken inves­tiert.

„Die Wirt­schafts­kammer Kärnten ist ein solide geführtes Unter­nehmen, das nach den Grund­sätzen der Wirt­schaft­lich­keit und Spar­sam­keit handelt.“Mag. Manfred Wilhelmer

Vorstands­di­rektor der Raiff­eisen Landes­bank Kärnten, Finanz­re­fe­rent der WK Kärnten und Obmann der Sparte Bank und Versi­che­rung

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„Kleine Unter­nehmen finan­zieren den Kammer­ap­parat.“Pfeil zur Antwort

Das tun sie nicht. Ein-Personen-Unter­nehmen (EPU) und Klein­be­triebe – das sind rund 90 Prozent aller Kammer­mit­glieder – zahlen ledig­lich die soge­nannte Grund­um­lage. Sie kommt ausschließ­lich der eigenen Fach­gruppe, Innung oder dem Gremium zugute und beträgt durch­schnitt­lich 220 Euro im Jahr. Die Höhe dieses Beitrags legen übri­gens Ihre Bran­chen­kol­legen selbst fest.

Die Mitar­bei­te­rinnen und Mitar­beiter, die Außen­wirt­schaft oder die Öffent­lich­keits­ar­beit der Kammer werden aus den beiden Kammer­um­lagen (KU1+2) finan­ziert. Insge­samt betragen die Kammer­mit­glieds­bei­träge nur etwa 0,5 Prozent aller Steuern und Abgaben, die ein Unter­nehmen zahlt. Dafür profi­tieren alle heimi­schen Unter­nehmen von sämt­li­chen Service­an­ge­boten der WK Kärnten, von ihrem Lobbying und dem Know-how der öster­reich­weit 4.000 Experten in allen Fach­be­rei­chen und 80 Außen­wirt­schafts­Cen­tern welt­weit.

„Die Kammer­grund­um­lage kostet mich als Ein-Personen-Unter­neh­merin 220 Euro im Jahr. Das zahle ich gerne für einen verläss­li­chen, kompe­tenten Ansprech­partner, der mir in allen unter­neh­me­ri­schen Lebens­lagen von der schnellen Auskunft bis zum Gerichts­ver­fahren zur Seite steht“Mag. Nicole M. Mayer

TriS­pirit Consul­ting, Vorsit­zende EPU-Beirat

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„In der Wirt­schafts­kammer sitzen lauter Beamte.“Pfeil zur Antwort

Kein Einziger. In der Wirt­schafts­kammer Kärnten arbeiten ausschließ­lich nach ASVG ange­stellte und nach dem privat­wirt­schaft­li­chen Umfeld entlohnte Mitar­beiter. Privi­le­gien wie Prag­ma­ti­sie­rungen und Zusatz­pen­sionen gibt es schon seit Jahr­zehnten nicht mehr. Die „Kämmerer“ von heute sind durch die Bank best­aus­ge­bil­dete, enga­gierte Spezia­listen ihres Faches, die sich ernst­haft um Verbes­se­rungen bei den Rahmen­be­din­gungen für erfolg­rei­ches Unter­neh­mertum bemühen: Beson­ders im Service­zen­trum und in den Sparten und Fach­or­ga­ni­sa­tionen sind wir stolz auf das Know-how und die Freude, mit der unsere Mitar­bei­te­rinnen und Mitar­beiter jeden Tag ans Werk gehen. Sie erbringen pro Jahr Bera­tungs­leis­tungen für Kärntner Unter­nehmen im Wert von 33,4 Millionen Euro – mehr, als die Wirt­schafts­kammer Kärnten an Mitglieds­bei­trägen einnimmt.

„Die Wirt­schafts­kammer ist eine gut geführte, schlanke Orga­ni­sa­tion, die für ihre Kompe­tenz, Einsatz­be­reit­schaft und Freund­lich­keit von ihren Mitglie­dern bei den regel­mä­ßigen Umfragen Best­noten bekommt.“MMag. Dr. Meinrad Höfferer

Direktor der Wirt­schafts­kammer Kärnten

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„In der Wirt­schafts­kammer cashen die Funk­tio­näre ab.“Pfeil zur Antwort

Eine absurde Unter­stel­lung. Eine Kammer­funk­tion können nur aktive Unter­neh­me­rinnen und Unter­nehmer ausüben, die sich neben ihrer Firma zumeist ehren­amt­lich für ihre Stan­des­ver­tre­tung einsetzen. Vom Ausschuss­mit­glied bis zum Kammer­prä­si­denten gibt es keinen einzigen Berufs­funk­tionär. Die Kammer­or­ga­ni­sa­tion wirkt viel­leicht auf den ersten Blick komplex, aber die Wirt­schaft ist eben viel­fältig: Rund 900 solche ehren­amt­li­chen „Funk­tio­näre und Funk­tio­nä­rinnen“ in 63 Fach­or­ga­ni­sa­tionen und sieben Sparten gibt es daher allein in Kärnten.

Eine Aufwands­ent­schä­di­gung erhalten nur Spit­zen­funk­tio­näre, die aber neben ihrer Unter­neh­mer­auf­gabe auch einen großen Teil ihrer Frei­zeit für die Stan­des­ver­tre­tung aufwenden. Beim Präsi­denten – ein Voll­zeitjob – macht das beispiels­weise rund 6.000 Euro aus – brutto, zwölfmal jähr­lich, ohne Pensi­ons­an­sprüche. Die hat es für Funk­tio­näre der Wirt­schafts­kammer Kärnten noch nie gegeben.

„Wir setzen uns mit Freude für unsere Stan­des­ver­tre­tung ein, nicht des Geldes wegen.“Stefan Sternad

Gast­haus Mess­nerei GmbH, Obmann der Fach­gruppe Gastro­nomie

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„Die Kammer ist nur für die großen Betriebe da.“Pfeil zur Antwort

Gern erzählt, weit verbreitet – und doch falsch: In der direkten Demo­kratie der Wirt­schafts­kammer ist jedes Unter­nehmen gleich viel wert. Und weil 98 Prozent der Kärntner Betriebe über weniger als zehn Mitar­beiter verfügen, haben in allen Organen der Wirt­schafts­kammer die Kleinst‑, Klein- und Mittel­be­triebe das Sagen. Wie sehr wir uns um sie kümmern, lässt sich schon an unseren etwa 380 Veran­stal­tungen im Jahr ablesen, die sich über­wie­gend an Kleinst- und Klein­be­triebe richten, vom Super-Spezi­al­trai­ning für KMU bis zur EPU-Weih­nachts­feier. Für die klei­neren Mitglieder hat die Wirt­schafts­kammer auch ihre größten Erfolge erzielt: Steu­er­ent­las­tung wie beim Weih­nachts- und Urlaubs­geld, Abfer­ti­gung und Arbeits­lo­sen­geld für die soziale Absi­che­rung der Unter­nehmer, die Büro­pau­schale für EPU oder die erhöhte Umsatz­steu­er­grenze für Klein­un­ter­nehmen. Sogar unsere Kärntner Vize­prä­si­dentin in der WKO, Carmen Goby, ist eine Einzel­kämp­ferin und vertritt die EPU an der Spitze der Wirt­schafts­kammer Öster­reich.

„Die kleinen Unter­nehmen spielen in der WK eine ganz große Rolle.“KommR Astrid Legner

Tour­Ge­nuss, Vize­prä­si­dentin der Wirt­schafts­kammer Kärnten

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„Die Kammer ist nur für die kleinen Betriebe da.“Pfeil zur Antwort

Auch nicht wahr: Die Kärntner Leit­be­triebe, um die sich viele kleine und mittel­stän­di­sche Unter­nehmen scharen, sind nicht nur für den Wirt­schafts- und Lebens­standort unver­zichtbar. Sie spielen auch für die Wirt­schafts­kammer eine große Rolle. Deshalb setzen wir uns für ihre spezi­ellen Anliegen gegen­über der Politik ein oder unter­stützen beispiels­weise die Inter­na­tional School in Velden mit 400.000 Euro pro Jahr, damit Kärn­tens Indus­trie für globale Spezia­listen ein attrak­tiver Arbeit­geber sein kann. Und vom sozialen Frieden, den nied­rigsten Streik­quoten Europas, den Flächen­kol­lek­tiv­ver­trägen oder der erfolg­rei­chen Außen­wirt­schafts­or­ga­ni­sa­tion profi­tiert die Indus­trie beson­ders stark, ebenso vom Bildungs­en­ga­ge­ment: 60 Millionen Euro hat die Wirt­schafts­kammer Kärnten in den vergan­genen Jahren in modernste Bildungs­ein­rich­tungen (WIFI, TAZ, TCC, Lehr­werk­stätten etc.) inves­tiert und damit dazu beigetragen, den Fach­kräf­te­mangel der Indus­trie zu lindern.

„Für die Kärntner Indus­trie ist die Wirt­schafts­kammer ein starker und wich­tiger Partner.“KommR Michael Velmeden

cms elec­tro­nics gmbh, Obmann der Sparte Indus­trie

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„Die Wirt­schafts­kammer setzt sich nicht durch.“Pfeil zur Antwort

Voll daneben. Im Schul­ter­schluss, manchmal auch im Konflikt mit der Landes­po­litik, gelingen uns Meilen­steine wie die Errich­tung des Test­center Carin­thia (TCC) oder die gemeinsam mit dem Land Kärnten finan­zierte Export­of­fen­sive. Die Koali­tion in Kärnten hat sich – auf Druck der WK – sogar im Regie­rungs­pro­gramm zum Ziel gesetzt, Kärnten zum unter­neh­mer­freund­lichsten Bundes­land Öster­reichs zu machen. Die auf unser Drängen einge­führte Wirt­schafts­om­buds­stelle und unser aktu­elles Stand­ort­pro­gramm für Beschäf­ti­gungs- und Wirt­schafts­po­litik weisen den Weg dorthin. Viele wich­tige Entschei­dungen fallen auf Bundes­ebene, wo die WKO für den Wirt­schafts­standort kämpft: Etwa bei mehr sozialer Sicher­heit für klei­nere Unter­nehmer, bei der Abwehr der Erbschafts­steuer, der Schaf­fung von höheren Anreizen für Inves­ti­tionen, der Moder­ni­sie­rung der Gewer­be­ord­nung oder bei der Arbeits­zeit­fle­xi­bi­li­sie­rung. Wenn Sie’s genau wissen wollen: wko.at/erfolge. Sie werden staunen.

„Die Wirt­schafts­kammer sucht kluge Koope­ra­tionen und bestimmt damit die wirt­schafts­po­li­ti­sche Entwick­lung des Landes Kärnten entschei­dend mit.“KommR DI Dr. Gerhard Oswald, MBA

Oswald GmbH, Obmann der Bezirks­stelle Wolfs­berg

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„In der Wirt­schafts­kammer kann ich nicht mitreden.“Pfeil zur Antwort

Eine Schutz­be­haup­tung. Das sagen oft jene, die sich in Wahr­heit mit ihrer Stan­des­ver­tre­tung gar nicht beschäf­tigen wollen. Denn Sie werden kaum eine demo­kra­ti­schere Orga­ni­sa­tion finden als die Wirt­schafts­kammer. In der Urwahl wählen alle fünf Jahre alle Unter­nehmer ihre Vertreter in der eigenen Fach­gruppe. Deren gewählte Reprä­sen­tanten entscheiden über die Zusam­men­set­zung des Wirt­schafts­par­la­ments und letzt­end­lich über die Wahl des Präsi­denten.

Wer sich aktiv einbringt und in seiner Berufs­ver­tre­tung enga­giert, kann bald mit der Wahl in höhere und höchste Posi­tionen in der Fach­or­ga­ni­sa­tion, in der Sparte der Wirt­schafts­kammer oder auch in einem Fach­ver­band auf Bundes­ebene rechnen. Viele namhafte Unter­nehmer haben ihre stan­des­po­li­ti­sche Lauf­bahn in ihrer Fach­gruppe begonnen – warum nicht auch Sie? Sie sind herz­lich will­kommen!

„Die Wirt­schafts­kammer lebt davon, dass sich ihre Mitglieder in die Selbst­ver­wal­tung einbringen. Wir dürfen die Zukunft unseres Berufs nicht anderen Leuten überlassen.“KommR Raimund Haberl

Farben­zen­trum Raimund Haberl GmbH, Obmann der Sparte Handel

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„Die WKO soll ihre Rücklagen auflösen“Pfeil zur Antwort

So einen Unfug erzählen nur jene Parteien und Orga­ni­sa­tionen, die Ihre unbe­queme, weil finan­ziell von der Politik unab­hän­gige Inter­es­sen­ver­tre­tung aus dem Weg räumen wollen. Fast zwei Drittel der rund zwei Milli­arden Euro an „Rück­lagen“ entfallen auf Anla­ge­ver­mögen – etwa in Form von Bürogeb.uden der Bundes- und Landes­kam­mern, der Bezirks­stellen, der Außen­wirt­schafts­Center sowie auf die Bildungs­ein­rich­tungen der Wirt­schafts­för­de­rungs­in­sti­tute (WIFI), der Tech­nik­zen­tren und Lehr­werk­stätten. Weitere Rück­lagen liegen in den recht­lich selbst­stän­digen Fach­or­ga­ni­sa­tionen. Der Rest von 780 Mio. Euro setzt sich wie folgt zusammen:

• Ausgleichs­rück­lagen (301 Mio. Euro): Sie sollen laut Haus­halts­ord­nung den Personal- und Sach­auf­wand für ein Jahr abde­cken, damit die Wirt­schafts­kammer auch in Krisen­zeiten für ihre Mitglieder hand­lungs­fähig bleibt. Die WK Kärnten liegt hier beispiels­weise nur bei rund 78 Prozent – mit sinkender Tendenz.

• Zweck­ge­wid­mete Rück­lagen (479 Mio. Euro): Sie ermög­li­chen mehr­jäh­rige Inves­ti­tionen, etwa in WIFI-Stand­orte, Test­center, Außen­wirt­schafts­Center, Bildungs­pro­gramme oder Förder­maß­nahmen für inter­na­tional ausge­rich­tete Unter­nehmen.

„Der Verbrau­cher­preis­index ist von 2000 bis 2024 um 79,5 Prozent gestiegen, die Zahl der Mitglieder um 83 Prozent. Die Kammer­um­lagen I und II haben – trotz mehrerer Senkungen – im selben Zeit­raum ledig­lich um 38,2 Prozent zuge­nommen.“KommR Ing. Mag. Elisa­beth Rothmüller-Jannach

Fahr­schule Alpen­land, Obfrau der Sparte Trans­port und Verkehr

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„Die Sozi­al­part­ner­schaft hat ausge­dient.“Pfeil zur Antwort

Eine schwere Fehl­ein­schät­zung. In unsi­cheren Zeiten ist eine gemein­same Platt­form von Arbeit­ge­bern und Arbeit­neh­mern noch wich­tiger. Anderswo findet der Klas­sen­kampf bei Streiks und auf der Straße statt, in Öster­reich am Verhand­lungs­tisch. Den breiten Wohl­stand verdanken Herr und Frau Öster­rei­cher genau dieser auf konstruk­tiven Ausgleich bedachten Orga­ni­sa­tion – und deshalb ist sie kein Auslauf‑, sondern ein Zukunfts­mo­dell: Wer sonst soll denn die enormen Heraus­for­de­rungen der Digi­ta­li­sie­rung, des gesell­schaft­li­chen, geopo­li­ti­schen, ökolo­gi­schen und ökono­mi­schen Wandels für unsere Gesell­schaft von einem disrup­tiven Ereignis in einen evolu­tio­nären Prozess verwan­deln, wenn nicht die gewählten Vertre­te­rinnen und Vertreter von Arbeit­geber und Arbeit­neh­mer­seite?

„Die Sozi­al­partner sind der Schlüssel zu Stabi­lität und Wohl­stand – sie verwan­deln Konflikte in Lösungen am Verhand­lungs­tisch statt auf der Straße.“Walter Sabitzer

Expert Sabitzer Living­style GmbH, Obmann der Bezirks­stelle St. Veit an der Glan

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